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Folge 3 · Google & SEO
Mehr Google-Bewertungen: Warum schreibt sie keine?
Veröffentlicht · Dauer 1:03 · Für: alle
Der Maler hat sauber gearbeitet, die Kundin ist begeistert, und trotzdem schreibt sie keine Google-Bewertung. Meist hat sie niemand gefragt, und sie weiß nicht, wo sie bewerten soll. Mehr echte Google-Bewertungen bekommen Sie mit drei Regeln: persönlich fragen, wenn der Auftrag fertig ist, den Weg mit Bewertungslink und QR-Code kurz machen und Bewertungen nie gegen Rabatt oder Geschenk kaufen.
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Wann sollten Sie um eine Google-Bewertung bitten?
Der beste Moment ist der Abschluss des Auftrags: Dann kann die Kundin die Leistung tatsächlich beurteilen. Eine kurze, persönliche Bitte wie „Würden Sie meinen Betrieb bei Google bewerten?“ genügt. Fragen Sie einmal, freundlich und ohne Druck; eine ausbleibende Bewertung darf keine Nachteile haben.
Vorsicht bei E-Mail, SMS oder Messenger: Eine Bewertungsbitte kann rechtlich als Werbung gelten. Ein bestehendes Kundenverhältnis erlaubt solche Nachrichten nicht automatisch. Die persönliche Bitte und eine ausliegende Karte sind im Alltag meist einfacher.
Wie machen Bewertungslink und QR-Code den Weg kurz?
Viele zufriedene Kunden würden bewerten, finden aber den richtigen Weg nicht. Den direkten Bewertungslink gibt es im Google-Unternehmensprofil. Drucken Sie ihn als QR-Code auf eine kleine Karte und beschriften Sie das Ziel eindeutig, etwa mit „Erfahrung bei Google bewerten“.
Testen Sie Link und QR-Code vorher auf dem Handy: Öffnet sich das richtige Unternehmen am richtigen Standort? Kunden bewerten am besten auf ihrem eigenen Gerät und in ihrem eigenen Google-Konto.
Warum dürfen Sie Bewertungen nicht kaufen oder belohnen?
Gekaufte oder belohnte Bewertungen verstoßen gegen die Google-Richtlinien. Das gilt für Geld, Rabatte, Geschenke, Gratisleistungen und Gewinnspielteilnahmen, auch wenn Sie ausdrücklich um eine ehrliche Bewertung bitten. Google kann solche Inhalte entfernen, und manipulierte Bewertungen können zusätzlich wettbewerbsrechtlich relevant sein.
Ebenso wichtig: Laden Sie alle Kunden gleich ein, nicht nur die Zufriedenen. Wer Unzufriedene gezielt aussortiert, verzerrt das Bild. Echte, frei formulierte Bewertungen schaffen mehr Vertrauen als ein makelloser Durchschnitt. Allgemeine Information, keine Rechtsberatung.
